Supervision, Coaching, Organisationsberatung
Einzelseminar:
Transitionszeiten. Über schwierige Phasen in Gruppenprozessen. Interne Fortbildung alle ISI-Mitarb.
Kurzinfo
Beschreibung
Interne Fortbildung für alle ISI – Mitarbeitende
„Transitionszeiten
Über schwierige Phasen in Gruppenprozessen“
Transitionsprozesse gehören zur menschlichen und sozialen Entwicklung und sind labile Lagen von besonderer Störanfälligkeit gleichzeitig verbunden mit der Chance auf Entwicklung.
Im Transitionsprozess einer Weiterbildung, dem Zusammentreffen von Menschen mit unterschiedlichen Begabungen und Sichtweisen: der Vergleich unter Gleichrangigen, noch dazu in einer labilen Zeit der fachlichen Neuorientierung, führt zu Fragen der Geltung und Regulierung des Selbstwerts: da sind Konflikte um Anerkennung nicht weit.
Die Resource der Kollegialität wird geschädigt und es geht in den Sitzungen zuzeiten mehr um die Verfassung der Supervisand:innen als um die Ausführung der Aufgabe. Die eigene Position wird definiert, fachliche Macht, Anerkennung und Status werden hier erobert und gezeigt. Wenn dies keinen Resonanzraum erhält, entwickeln sich schwierige affektive Lagen der Aggression.
Wie Brigitte Mittelsten-Scheid es formuliert hat: bedarf es der Anerkenntnis, gleichwertig, unterschiedlich und andersartig zu sein. Und auch nicht mehr als das: etwa in Richtung auf Großartigkeit oder Deutungshoheit.
Wie entsteht in solchen Lagen ein Raum der Resonanz, in dem Ambivalenz und Komplexität ertragbar sind, Affekte reguliert werden können und Bindung wieder spürbar werden kann? Diese Prozesse in Ausbildungsgruppen als Teil der Ausbildung zu betrachten, ist sinnvoll, um die Möglichkeiten der Teilnehmenden in der Arbeit mit ihren eigenen späteren Gruppen zu bestärken und ihnen Wege zu zeigen.
Herzliche Einladung
Änderungen vorbehalten



